Abdeckblech IF

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Praxisbeispiel eines Abdeckblechs. Behandelt die funktionsgerechte Auslegung des Bezugssystems, die Spezifikation von Lochmustern und Wartungsfenstern sowie den praxisgerechten Umgang mit geschnittenen und gestanzten Konturen nach ISO 8015. Zusätzlich wird ein funktionsgerechter Ansatz mit einer in der Praxis häufig verwendeten nicht-funktionalen Bezugssystembildung verglichen.

Beim Kauf dieses Produkts erhalten Sie ein Video (Step-by-step-Guide) sowie eine PDF-Datei.

Beschreibung

Spezifiziert wird ein Abdeckblech. Im Fokus steht eine funktionsgerechte Auslegung des Bezugssystems, die Handhabung der Verschraubung (Lochmuster) und die Spezifikation eines Wartungsfensters.

Die Frage, wie man mit geschnittenen oder gestanzten Konturen in der Praxis umgeht, wird geklärt. Dafür wird der Grundsatz des Geometrieelements (ISO 8015) durch die Angabe eines abgewandelten Standards angepasst.

In einer zweiten Variante wird der funktionsgerechte Ansatz (Bezugssystem) mit einer in der Praxis weit verbreiteten Lösung für die Bildung eines nicht-funktionalen Bezugssystems verglichen.

Dauer Erklärvideo: Ca. 25 min.

 

Varianten: Ja- 2 Varianten

Schwierigkeitsgrad: Variante 1: Eignung 1-2 | Variante 2: Eignung 1-2

 

Beschreibung des Schwierigkeitsgrades bzw. Eignung für den Anwender:

1 – Der Anwender besitzt elementare Grundkenntnisse, hat aber die ISO GPS noch nicht häufig in der Praxis angewendet und möchte erste „Gehversuche machen“.

2 – Der Anwender besitzt Grundkenntnisse, hat aber Unsicherheiten bei der Anwendung der ISO GPS und möchte sich generell sattelfester machen. Punktuell werden „speziellere bzw. komplexere“ Modifikatoren (diese werden in der Ausschreibung dann in der Regel aufgeführt) angewendet..

3 – Der Anwender besitzt gute Kenntnisse, kann häufig verwendete ISO GPS Werkzeuge bereits problemlos anwenden und möchte punktuell anhand typischer Funktionsbeschreibungen, welche in der Regel auch produktspezifisch sind (z.B. Rasthaken an einem Kunststoff- Spritzguss-Teil, speziellere Bohrmuster, also Elementgruppen usw.) in dem Beispiel verwendete (also in der Beschreibung ausgeschriebene) Modifikatoren (z.B. nur-Richtung oder bestimmte Kombinationen der Maßtolerierung, sowie SIM oder ähnliches), sein Wissen weiter vertiefen.

4 – Der Anwender besitzt sehr gute Kenntnisse, arbeitet schon lange Zeit mit ISO GPS und möchte sehr spezielle Anwendungen bzw. Modifikationsoperationen, welche in der Regel auch komplexere funktionelle Anforderungen und Produkte beschreiben, kennen lernen. Hierfür werden z.B. Situationselemente, Referenzelemente, Filterangaben usw. benötigt.

Verwendete Spezifikationsmodifikatoren

Neben den häufig verwendeten Werkzeugen (Profil, Position, Bezüge usw.) wurden folgende Operatoren verwendet:  

  • GX Modifikator – Größtes einbeschriebenes Element größtes oder maximal einbeschriebenes Element
  • Abgewandelter Standard
  • Rundum Modifikator (umlaufend)
  • CZ Modifikator – kombinierte Zone
  • UF Modifikator – Vereinigtes Geometrieelement
  • Gemeinsamer Bezug

Normen

Folgende Normen sind hilfreich bzw. wurden verwendet:

  • ISO 1101         Geometrische Tolerierung – Tolerierung von Form, Richtung, Ort und Lauf
  • ISO 129-1        Technische Produktdokumentation (TPD) – Angabe von Maßen und Toleranzen
  • ISO 14405-1    Dimensionelle Tolerierung – Lineare Größenmaße
  • ISO 8015         Grundlagen – Konzepte, Prinzipien und Regeln
  • ISO 5459:2024 Geometrische Tolerierung – Bezüge und Bezugssysteme

Zusätzliche Informationen

Es handelt sich nicht um eine vollständige Spezifikation. Z.B. werden folgenden Themen nicht behandelt:

  • Kanten undefinierter Gestalt (ISO 13715)
  • Oberflächenanforderungen (ISO 1302 bzw. ISO 21920)
  • Erforderliche Angaben in einem Schriftfeld (ISO 7200)