Beschreibung
Spezifiziert wird ein Blechbiegeteil. In zwei verschiedenen Varianten wird die Bezugsbildung (unter anderem unter Verwendung von Bezugsstellen) aufgezeigt und typische Elemente wie Lochbilder beschrieben. Um den typischen Anforderungen von Blech Biegebauteilen gerecht zu werden, wird die sogenannte schwimmende Tolerierung verwendet.
Die korrekte Spezifikation der gebogenen Bereiche wird hergeleitet und ebenso in zwei verschiedenen Varianten diskutiert.
Hier findet eine Gegenüberstellung der klassischen Tolerierung mit Winkeln und der geometrischen Beschreibung unter Verwendung von Profiltoleranzen statt.
Eine ISO GPS-konforme Spezifikation von Biegeradien wird aufgezeigt.
Dauer Erklärvideo: Ca. 39 min.
Varianten: Ja – 2 Varianten
Schwierigkeitsgrad:
Variante 1: Eignung 1-2 | Variante 2: Eignung 1-2
Beschreibung des Schwierigkeitsgrades bzw. Eignung für den Anwender:
1 – Der Anwender besitzt elementare Grundkenntnisse, hat aber die ISO GPS noch nicht häufig in der Praxis angewendet und möchte erste „Gehversuche machen“.
2 – Der Anwender besitzt Grundkenntnisse, hat aber Unsicherheiten bei der Anwendung der ISO GPS und möchte sich generell sattelfester machen. Punktuell werden „speziellere bzw. komplexere“ Modifikatoren (diese werden in der Ausschreibung dann in der Regel aufgeführt) angewendet..
3 – Der Anwender besitzt gute Kenntnisse, kann häufig verwendete ISO GPS Werkzeuge bereits problemlos anwenden und möchte punktuell anhand typischer Funktionsbeschreibungen, welche in der Regel auch produktspezifisch sind (z.B. Rasthaken an einem Kunststoff- Spritzguss-Teil, speziellere Bohrmuster, also Elementgruppen usw.) in dem Beispiel verwendete (also in der Beschreibung ausgeschriebene) Modifikatoren (z.B. nur-Richtung oder bestimmte Kombinationen der Maßtolerierung, sowie SIM oder ähnliches), sein Wissen weiter vertiefen.
4 – Der Anwender besitzt sehr gute Kenntnisse, arbeitet schon lange Zeit mit ISO GPS und möchte sehr spezielle Anwendungen bzw. Modifikationsoperationen, welche in der Regel auch komplexere funktionelle Anforderungen und Produkte beschreiben, kennen lernen. Hierfür werden z.B. Situationselemente, Referenzelemente, Filterangaben usw. benötigt.





